Montag, 22. September 2014

Endlich ...

habe ich wieder Zugriff auf meine Seiten bzw. habe ich endlich einen neuen Rechner, so daß ich jetzt die Muße hatte, sie zu überarbeiten. :-) Obwohl ich noch am Suchen bin, was einen guten, kostenlosen html-Editor betrifft. Meist steht beim Download, sie wären kostenlos, um dann beim Installieren solche Dinge zu lesen wie 14 Tage oder 21 Tage kostenlos. Merken die es noch? Ich brauch keine sonstwas für aufsehenerregenden Sachen. Ich möchte einfach nur damit meine Seite bearbeiten (meist kopier ich sowieso nur von einer schon bereits fertigen Seite in die neue hinein, nur eben mit Modifikationen, was die Bilder betrifft). Ich bin nämlich ansonsten absolut webseitenimmun, habe so gar keine Lust, mich sonstwie damit zu beschäftigen, weshalb ich einen problemlosen Zugriff brauche, mit dem ich eine Seite als html-Seite gestalten kann, ohne daß ich wieder 1000 Fragezeichen im Kopf habe, weil ich gerade mal wieder nicht weiß, was ich machen soll ... Also ich habe mal munkeln gehört, es ginge mit einem normalen Editor ... uäh ... böhmische Dörfer.

Aber hier nun ein Bild aus der Symposiumsreihe. Es ist wieder nur ein kleines Bild, weil ich von meinem eigentlich Herzstück noch gar kein Foto habe (und ich daran noch ein klein wenig arbeiten möchte, bevor ich es online stelle, aber momentan ist es sowieso in der Ausstellung - also noch etwas Geduld):


Alte Geschichten
Öl auf Leinen
30 x 30 cm (glaube ich)
2014

Hier habe ich wieder einen Gegenstand des großen Stillebens herausgelöst. Diesmal den Schuh, den ich im Garten gefunden habe. Er muß schon jahrelang dort gelegen haben, wenn ich mir das Design und den schönen Bewuchs ansehe. Trotz Wind und Wetter über die Jahre hat er sich aber enorm gut gehalten. Das Bild heißt "Alte Geschichten", weil diese Schuh auch viel zu erzählen hätte von seiner Besitzerin. Von Tanzabenden, Glück oder Kummer. Aber auch, weil alte Geschichten gern weitergetragen werden. Klatsch und Tratsch, der kann nicht mit dem, weil einst, als alles in grauem Nebel lag, dies und jenes geschah. Man ist selbst nicht ganz immun dagegen. Sei es, daß man sich selbst eine Geschichte spinnt, oder man in eine alte Geschichte mit reingezogen wird. Ganz zufällig angelt man sich den Schuh, der dies weiterträgt, aus den Flüssen der Geschichte. Und genauso undurchsichtig wie diese Geschichten oftmals sind, sind auch die kleine Raupe und die Puppe, die ebenfalls den roten Faden weiterverfolgen - ob sie nun wollen oder nicht. Fragt mich nicht, warum die beiden dort mithängen - wahrscheinlich um die verschiedenen Stadien von Schichten und Geschichte zu zeigen. Sie verändert sich, im Kern bleibt sie jedoch gleich. Die Raupe ist ein Pudel, die Puppe die eines Windenschwärmers. Und ich finde, sie passen hervorragend zum Schuh.

:-)
Zia - 23. Sep, 14:06

Beim Schuh, da dreht sich bei mir ja schonwieder das Gedankenkarussel: Wie lange mag er wohl draußen gelegen haben, wie ist er dahingekommen und wo ist der Zweite, - wieso nur ein Schuh und wie kann ein einzelner Schuh irgendwo im Garten zu liegen kommen?...
Sehr interessant sich das mal zu überlegen. Dass er noch so gut erhalten ist, muss wohl heissen, das das Qualitätsarbeit ist. Das Design könnte irgendwie 20-ger 30-ger Jahre sein? Ein so guter solider Schuh, wer schmeisst den weg? Oder wurde er verloren? Beim Liebesspiel oder auf der Flucht? (Ist das der Schuh von Aschenbrödel? Hat sie in Wirklich ´keit beide verloren und der Prinz hat nur einen gefunden, Schlamperheini der?!)....
...und das ist nur der Anfang der Gedankenkette...

Lu Ping - 23. Sep, 14:26

Das waren auch meine Gedanken. Ich meine, wenn ich durch den Garten gehe, merke ich, wenn ich nur noch einen Schuh anhabe, oder? Aber dieses Phänomen kann man öfter beobachten. Was denkst Du, wieviele einzelne Schuhe ich schon in meinem Leben irgendwo hab herumliegen sehen. Ich habe sogar eine Schuhsohle gefunden, auf deren Hacken Gotha stand.
Es ist ein sehr schlichtes Design, aber ich weiß nicht, ob er wirklich aus den 20ern oder 30ern ist. Könnten auch die 50er/60er sein. Es ist festes Leder, natürlich genäht, nicht geklebt (dann hätte er sich schon aufgelöst) mit Ledersohle innen, die Schuhsohle ist ... jo, Plast? Gummi? Aber liegen muß der Schuh mindestens 20 Jahre. Ich wohne seit fast 15 Jahren hier, davor stand das Haus jahrelang leer. Und ich bin schon so oft auch in der Ecke gewesen. Der Schuh muß sich aus dem Untergrund hochgearbeitet haben, geschützt von Gestrüpp und haste nicht gesehen.
Die Sache mit dem schlampigen Prinzen gefällt mir XD
Zia - 24. Sep, 20:22

Kann sein, dass es eher 50-er/60-er Jahre ist, ich kenne mich Stilmässig jetzt nicht so gut aus.
Besonders apart finde ich das Moos vorne drauf. War das so an dem Schuh, oder hast Du das nur so gemalt?
Erinnert mich ein bisschen an den Schafsschädel, den ich in unserem garten gefunden habe. Der hatte auch solches Moos drauf.
Lu Ping - 24. Sep, 23:32

Dieses Senffarbene hat mich auf die 60er gebracht *ggg* Ich weiß auch nicht was die für Schuhe hatten, ich habs so gar nicht mit Schuhen - mir fehlt das Schuhtickgen und noch einige Gene mehr *ggg*.
Das Moos war so, und das fand ich extrem schick. Deshalb mußte der ja auch verewigt werden. Welcher Schuh kann schon von sich behaupten, nach seinem Wegschmiß noch so groß rauszukommen? XD

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