Und hier ist es ...
... das nächste Bild, das seinem Vorgänger dicht auf den Fersen war. Und ich bin etwas geschockt wegen der Terrorangriffe in Brüssel. Bei meinem letzten Bild dieser Reihe war es Paris. Zufall, klar, aber etwas, das mir gerade schwerfällt zu ignorieren. Scheiß Fanatiker. Religion gehört verboten bzw. in den ganz privaten Bereich verbannt, ohne daß jemand von außerhalb damit belästigt wird. Opium eben.
Anbetung 5
78 x 50 cm
Öl auf Leinen
2016
Thema wie gehabt. Ich werde jetzt nicht viel dazu schreiben, nur daß ich derzeit viel Rammstein höre, und dieses Bild unter dem Einfluß von Rammsteins Album "Mutter" entstanden ist (welches ich übrigens sehr empfehlen kann). Davor war ich auf dem Static-X-Trip, von dem ich mich anderthalb Jahre nicht lösen konnte, und jedes Bild in dem Zeitraum unter deren Einfluß entstanden ist. Obwohl Einfluß zuviel gesagt ist. Ich bewege mich in meiner Matrix, während ich arbeite, und die Lieder leisten mir dabei Gesellschaft, und ich empfinde sie als gerade passend.
Soll ich die Reihe fortsetzen? Mit Sicherheit!
Anbetung 5
78 x 50 cm
Öl auf Leinen
2016
Thema wie gehabt. Ich werde jetzt nicht viel dazu schreiben, nur daß ich derzeit viel Rammstein höre, und dieses Bild unter dem Einfluß von Rammsteins Album "Mutter" entstanden ist (welches ich übrigens sehr empfehlen kann). Davor war ich auf dem Static-X-Trip, von dem ich mich anderthalb Jahre nicht lösen konnte, und jedes Bild in dem Zeitraum unter deren Einfluß entstanden ist. Obwohl Einfluß zuviel gesagt ist. Ich bewege mich in meiner Matrix, während ich arbeite, und die Lieder leisten mir dabei Gesellschaft, und ich empfinde sie als gerade passend.
Soll ich die Reihe fortsetzen? Mit Sicherheit!
Lu Ping - 22. Mär, 00:32
Die zeitliche Koinzidenz mit Paris und Brüssel war mir noch gar nicht aufgefallen.
(Hab gerade mal nachgeguckt was static-x ist, weil ich das in meiner musikalischen Unwissenheit mal wieder gar nicht kannte. Dabei stieß ich mit der mir eigenen selektiven Wahrnehmung natürlich zuerst auf den Bericht der Autopsie, die die Todesursache des Frontsängers klären sollte. Dabei soll Metal ja eigentlich gesund sein, - zumindest für die die Metal hören. Für die, die die Musik machen trifft das anscheinend nicht unbedingt zu. Kann andererseits sein, dass er ohne Musik schon viel früher gestorben wäre, wie viele andere Namenlose - kleine Abweichung vom Thema ;-))
Ich mag immer diese Haltungen und Gesichtsausdrücke. Am Anfang habe ich sehr viel wilder skizziert, mit der Zeit fiel mir auf, daß ich mehr Ausschau halte nach markanten Profilen oder irgendetwas, das mich in dem Moment anspricht. Also nicht unbedingt schöne Menschen, wie man unschwer erkennen kann (was nicht heißt, daß nicht mal was Schönes im Bild landet), sondern eben dieses prachtvolle Profil, das die Person vielleicht an sich gar nicht mal so schön findet. Aber kombiniert mit dieser furchtbaren Haltung, zeigt es auch noch einmal ganz deutlich, wie man sich, ohne es zu wissen, sehr viel unattraktiver machen kann. Versteinert in einer wirklich ungesunden Position, die nicht gerade dazu beiträgt, denjenigen als intelligenten Menschen einzusortieren, oder? Ich glaube, manchmal bedarf es einer Art Spiegel, um mehr auf sich zu achten.
Das ist wie mit dem Schreiben. Wenn man eine ganz grauenhafte Orthographie hat, dann wird man automatisch für dumm gehalten und kann seinen Standpunkt nicht darlegen, weil die Leute sich nicht die Mühe machen, das zu lesen, was derjenige schreibt. Selbst wenn das sogar gute Gedanken wären. Aber dieses Manko trägt einfach nicht dazu bei, als verständige Person angesehen zu werden. Das kommt mir oft in den Sinn.
Ach so, die von mir dargestellten Personen sind zwar nicht frei erfunden, aber in den meisten Fällen verändert. Da ich nur Skizzen mache, entsteht diese Verfremdung schon während des Zeichnens. Die weitere Übertragung auf Leinwand sorgt für eine nächste Wandlung, so daß zwar diverse Äußerlichkeiten erkennbar, aber in den meisten Fällen der Person nicht wirklich zuzuschreiben sind. XD
Ach ja, Static-X. Schon blöd, wenn man Drogen nimmt, nech? Hat schon die genialsten Leute zerstört. Warum reicht es nicht, sich über diverse künstlerische Kanäle auszudrücken? Weshalb wird da noch eins draufgesetzt, im Fall von Drogen sogar eine sehr tödliche Variante ...
Die Musik ist recht eigen, aber ey, ich hab das gern beim Autofahren gehört, guter Rhythmus, tolle Gitarren. Malen geht dazu auch super. Ich liebe es.
Mir war natürlich klar, daß Du sofort auf den Autopsiebericht triffst *prust* Es gibt da so gewisse Anziehungen im Universum, denen man sich anscheinend nicht ganz entziehen kann ...
Aber jetzt ist es ja Rammstein - so weit ich weiß, sind die eher frei von harten Drogen *ggg*
Musik wechselt bei mir ab und zu, was nicht heißt, daß ich das andere gar nicht mehr höre. Aber da ich in Sachen Musik ziemlich exzessiv sein kann, mache ich auch entsprechend lange Pausen dazwischen - also lange hören, was anderes hören und die Musik davor lange nicht hören, bis die auf dem Musikkarussel wieder an mir vorbeischwirrt. Wahrscheinlich braucht jedes Bild seine eigene Art von Musikmatrix, in der ich mich in dem Moment verlieren kann. :-)))
Auf solche Erfahrungen kann ich super verzichten. Und dass Alkohol und Medikamente auch keine so gesunde Kombination abgeben, sollte inzwischen auch hinlänglich bekannt sein. Es passiert aber trotzdem immer wieder, dass sich Leute damit in die ewigen Jagdgründe katapultieren.
Chemie ist eine prima Sache, aber in einigen Lebensbereichen sollte man die Finger davon lassen. Ich denke auch, dass Kunst für sich schon eine prima Ausdrucksform sein sollte... noch weiter vom Thema abgewichen... :-D
Ich habe diesen Versuch von Madam Talbot schon vor einiger Zeit gelesen und wußte somit sofort, was Du meintest. Das ist sehr interessant, daß die Wirkung dahingehend verzögert auftritt. Ich habe mich mit diesem Thema bisher noch nicht tiefer beschäftigt, da ich, bis auf das vereinsamte Gläschen Sekt oder einen Gin Tonic alle Jubel Jahre, so gar nichts in der Richtung zu mir nehme. Ich habe weder das Verlangen danach, noch bin ich der Meinung, mich da irgendwie "drauf" bringen zu müssen. Deshalb lese ich solche Berichte dann immer sehr interessiert. Jetzt nicht auf Madam bezogen, bei der das eher ein Ausrutscher war, sondern auf diverse Leute bezogen, die das fast zu ihrem Lebensinhalt machen. Sucht. Weshalb wird einer süchtig, warum hat der andere gar keinen Hang dazu? Das ist doch auch einmal eine interessante Frage.
Den einen bringt es dazu, mehr zu wollen, der andere meinte, man solle ihn bloß mit diesem Müll in Ruhe lassen, nachdem eine Erfahrung darin gemacht wurde (wenn überhaupt) ... Kreativität jedenfalls braucht solche Ergüsse gar nicht. Eigentlich dämpft es die Kreativität, auch wenn die Leute evt. den Eindruck haben, es würde sie viel eher dahin bringen. Auf lange Sicht ist das unwahr, besonders wenn es mit dem Tod endet *hüstel*
Du glaubst gar nicht, was alles bekannt ist, und trotzdem ist es vielen unbekannt bzw. total egal.
So Leute, hier ist kein Selbstversucheblog *ggg* Muß ja nochmal gesagt werden, nech.
XD
Wusstest Du übrigens dass man Honigbienen trainieren kann, Drogen zu detektieren? Hab am Mittwoch im Labor-Seminar der Arbeitsgruppe wo ich gerade mein 1. Mastermodul mache einen Vortrag von jemanden aus der AG gehört, der darüber seine Dissertation gemacht hat. War sehr interessant. Ich lerne ja gerade Chromatographie und Massenspektrometrie, - sehr potente und vielseitig einsetzbare chemische Analysemethoden. Aber in ihrer Empfindlichkeit sind Hundenasen und Insektenfühler eben nach wie vor unübertroffen.
Mir ist auch unklar, wie man von Nikotin abhängig werden kann. Ich habe natürlich auch mal das Rauchen ausprobiert, wie man das so macht, aber ich konnte nicht sagen, daß ich es irgendwie aufregend fand. Im Gegenteil, es schmeckte eklig, und ich hatte immer das Gefühl, daß schlagartig meine Lippen und meine Haus austrocknen. Wenn das kein Gegenargument ist *ggg*
Oder nimm Alkohol. Ist in einer Runde ja sehr nett, und ich trinke ja auch Alkohol. Das wollte ich nur noch einmal anmerken, damit nicht der Eindruck erweckt wird, ich bin solchen Dingen komplett abgeneigt. Aber was mir aufgefallen ist, gerade auch im Zusammenhang mit anderen Künstlern, daß, wenn man Ideen gesponnen hat, sie niemals verwirklicht wurden, wenn sie in einer Alkoholrunde entstanden. Das schöne Wort Schnapsidee ist dahingehend sehr passend und trifft den Nagel auf den Kopf. Es muß kein Schnaps sein, reicht auch Sekt oder Wein. Klar, solche Runden sind lustig, und es heißt auch nicht, daß man nicht durch die Tatsache, daß man sich mit anderen unterhält, auf schöne Ideen kommt. Aber wenn es um eine gemeinsame Umsetzung geht, die in solchen Spiritussphären ausgeheckt wurde, verläuft das immer im Sande. Bei mir zumindest. Das ausschlaggebende für die eigene Idee war hier eben viel mehr das Gespräch mit anderen, der Austausch, als der Alkohol. Aber weiterführende Gemeinschaftsprojekte entstehen dann eher später am Abend, alle sind schon etwas rundäugig, und da muß man sich im Klaren sein, daß es sinnlos ist, die Fäden, die dort entstehen, weiterzuspinnen.
Also: wo ist der Vorteil? Weiß ich auch nicht.
Drogen detektierende Honigbienen waren mir bis dato unbekannt. Das ist ja mal aufregend. Aber doch nicht von der Hand zu weisen, wenn ich darüber nachdenke. Über welche Entfernungen sie ihre Bienenweiden ausmachen können, ist ja immer wieder erstaunlich. Und wir reden jetzt nicht von einigen Wildbienenarten, die im Umkreis von 50 m alles haben müssen, sonst ist es zu weit *ggg* Wenn ich immer sehe, wieviele Honigbienen sich in meinem Garten tummeln ... ich weiß ungefähr, woher die kommen, aber zwischen ihren Stöcken und meinen köstlichen Blüten liegen immer noch viele, viele Meter, Hindernisse müssen überwunden werden, vom Stock aus zu sehen sind meine Pflanzen auch nicht. Die Tierwelt ist schon irgendwo unübertroffen. Dieses Zusammenspiel der Sinne ist immer wieder faszinierend. :-)