Hier mal was zum Lesen
Vielleicht findet es ja Interesse, muß jeder selbst entscheiden. Ich habe jedenfalls unterschrieben, es mir angeschaut etc. pp.
Heatball
Bulb Fiction
right2water
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Lu Ping - 10. Feb, 18:09
An dieser Wassergeschichte habe ich mich gleich beteiligt. Das ist wirklich absolut der falsche Weg. Bei der Stromversorgung hat man ja schon gesehen, wohin das führt, zu ständig steigenden Strompreisen nämlich und beim Wasser kommt noch hinzu, daß auch an der Qualität gespart werden wird, wenn Gewinnmaximierung anstatt optimaler Grundversorgung im Vordergrund steht.
Nein, solche lebensnotwendigen Ressourcen gehören absolut nicht in private Hände.
Bei der Glübirnensache bin ich etwas zwiegespalten.
Einerseits denke ich, daß die klassische Glühbirne tatsächlich durch eine modernere Technologie abgelöst werden sollte. Diese Energiesparlampen finde ich aber auch den totalen Flopp. Das ist ganz sicher nicht die Art Technologie, die wirklich einen Fortschritt bringt. Zum Einen sind sie natürlich, wie es ja auch in den Beiträgen besprochen wird durch den Quecksilbergehalt eine Gefahrenquelle und außerdem umwelt- und gesundheitsschädlicher Sondermüll und ich finde es von der Handhabung total beknackt, im täglichen Leben etwas zu benutzen, wo ich Angst haben muß daß es zerbricht, weil dann giftige Dämpfe frei werden. Aber mal ganz abgesehen davon sind die Dinger auch unangenehm und häßlich vom Licht her, und wenn man die volle Lichtausbeute nutzen möchte, müsste man die Lampen ständig brennen lassen, was ganz sicher trotz geringerem Verbrauch, nicht unbedingt auf eine Stromersparnis hinausläuft.
Und dann sind diese Birnen viel zu teuer und halten auch nicht länger, als eine normale Glühbirne, was ich jetzt schon in mehreren Fällen selbst erlebt habe. Die versagen also in meinen Augen auf ganzer Linie.
Was aber, wie ich finde, eine gute Alternative ist, sind diese LED-Leuchtmittel. Wir haben jetztn fast alle Lampen im Haus damit ausgestattet und ich muß sagen, vom Licht her gefallen die mir eigentlich sogar noch besser, als Glühbirnen. Wenn man die anknipst, hat man das Licht auch sofort zur Verfügung (auch LEDs werden mit der Zeit etwas heller, aber der Unterschied ist sehr gering). Die geben ein sehr angenehmes weiches Licht (wir haben 400 Lumen - Birnen), was für den Haushaltsgebrauch völlig ausreicht. Ich hatte früher auch nicht überall 60 Watt - Birnen drin.
Wenn die jetzt noch so lange halten, wie es immer angepriesen wird, dann finde ich die eine sehr gute Alternative. Inzwischen sind die auch nicht mehr unbedingt teurer, als diese Energiesparlampen. Bei einem gewissen schwedischen Möbelhaus kriegt man die inzwischen zum Beispiel zu einem vernünftigen Preis. Discounter habe auch manchmal ganz gute Angebote für solche Lampen. Also ich sag mal so, vom Gebrauchswert her bin ich von LED-Lampen überzeugt Wenn sie von der Lebensdauer auch halten, was sie versprechen, dann kann ich ganz gut ohne Glühbirnen leben. Ob sowas nun gleich wieder über ein verbot geregelt werden musste ist natürlich eine andere Frage. Ich denke, daß sich energiesparende Gebrauchsgegenstände, wenn sie wirklich rundum sinnvoll sind, auch ohne Verbote durchsetzen können. Und diese Quecksilberdampflampen (nichts anderes sind ja Energiesparlampen) sind einfach ein Schuß in den Ofen. Genaugenommen müsste man die eigentlich wieder verbieten.
Was die Glühlampen betrifft, muß Du aber auch bedenken, daß sie sehr viel länger brennen würden, wenn die Konzerne nicht die Lebenszeit künstlich verkürzt hätten. 5000 Stunden sind eigentlich keine Seltenheit, teilweise gab es Erfindungen, so daß sie noch länger gebrannt haben.
Auch was die Herstellung angeht. Mir wird ja immer bei den meisten supertollen "Neuerungen" zu wenig auf die Herstellung eingegangen. Das hängt meist mit dem immensen Energieaufwand zusammen, mit dem sie hergestellt werden. Sei es Dämmaterial (Ausgangsstoff Erdöl, der in aufwendigen Prozessen zu dem wird, was die Leute sich ans Haus pappen sollen) oder eben auch die Energiesparlampen (bei den LED-Teilen weiß ich das noch nicht so genau, ich hab sie auf dem Radar). Sie sind ja mit weit mehr Teilen bestückt als die doch relativ simple Glühbirne.
Und dazu eben die Entsorgung, die Du schon angesprochen hast. Sondermüll, der auf Kosten der Leute entsorgt werden muß, obwohl das eigentlich den Herstellern in Rechnung gestellt werden müßte.
Ich hab mir dann eben auch nochmal Bulb Fiction angeschaut. Vieles wußte ich schon, aber ich muß sagen, da kamen noch ein paar mehr Dinge zur Sprache, die mir völlig neu waren. Sehr schockierend. Aber das ist jetzt natürlich nicht zum Nacherzählen, dafür ist die Fülle an Informationen viel zu hoch.
Eine Sache war aber auch eben das Lichtspektrum. Eine nicht ganz unwichtige Angelegenheit, da dieses eingeschränkte Spektrum auf Blau- und Grünspitzen mit ein wenig Rot im Verdacht steht, diverse Augenkrankheiten zu fördern (und sicher nicht nur die). Nun weiß ich nicht, welches Spektrum LED-Lampen wirklich haben. Wie gesagt, sie sind auf meinem Radar, aber ich habe darüber noch zu wenig Info.
Mir gefällt jedenfalls dieses kahle Energiesparlampenlicht auch gar nicht. Und letztlich geht es hier nicht wirklich ums Energiesparen, auch wenn einem das immer erzählt wird. Es geht um Geld. Altes Thema eben. Energieerzeugung wird nicht wirklich runtergefahren werden, da verdient man ebenfalls nichts. Wie mit dem Wasser sparen. Was haben sie in den 90ern getönt, Wasser zu sparen. Als die Leute dies taten, stiegen auch da die Preise, weil ja die Rohre einen zu großen Durchmesser hatten, und dadurch war ja alles aufwendiger und wurde teurer. In solchen Dingen bin ich immer ambivalent drauf. Es geht nie wirklich um Sparen irgendeiner Ressource, das sind nie und nimmer die wahren Beweggründe. Und von daher besteht schon immer ein Grund, da sehr mißtrauisch zu sein. Besonders, wenn es eben gesetzlich festgeschrieben wird. Die Beziehungen zwischen Politikern und Lobbyisten ist allzu bekannt. von wem lassen erstere sich beraten? Von letzteren. Das wird dann hingestellt, als hätten unabhängige Berater den besten Weg aufgezeigt. Nun ... der beste Weg zu mehr Profit ganz sicher.
Wenn es wirklich mal so wäre, daß eine gute Idee umgesetzt wird, die dazu auch noch hält, was sie verspricht. Nämlich ungiftig und ressourcenfreundlich mit einem breiten Lichtspektrum, dann bin ich auf alle Fälle mit dabei. So wie das jetzt abläuft jedoch sicherlich ganz bestimmt nicht.
Ich kann Dein zwiespältiges Verhältnis also auch sehr gut verstehen. Die Links sind nur als Anregung gedacht *zwinker*
:-)
hier entlang bitte ;-)
weil mich das mit den Spektren auch genauer interessiert hat.
Ich muß gestehen, daß ich mich vor dem Kauf der Lampen vor allem informiert habe, wie das mit den giftigen Inhaltsstoffen ist, mir aber über die Spektren und Lichtstärken überhaupt keine Gedanken gemacht habe. Wir hatten ja hier die Situation, daß wir etliche neue Lampen brauchten und da es nunmal keine Glühbirnen mehr gibt, wir vor der Frage standen was nehmen. Die Energiesparlampen schieden aus und so haben wir uns gesagt, wir probieren einfach mal eine LED-Birne aus. Die haben wir ohne viel Federlesens beim Möbelschweden gekauft und eingeschraubt und festgestellt, daß dieses Licht was die verströmte (wird als warmweiss verkauft) sehr angenehm ist. Dann haben wir das auf immer mehr Lampen ausgedehnt und ohne jetzt was über die Spektren zu wissen empfinde ich die Beleuchtung für Wohnzwecke als ausgesprochen angenehm für die Augen und auch ...wohnlich irgendwie, also ich fühle mich wohl mit diesem Licht. Ich sehe gerade, daß ich in meiner Schreibtischfunzel sogar nur 200 Lumen habe und das Licht ist zum Arbeiten völlig in Ordnung. Und ich bin da recht empfindlich. Kriege schnell Kopfschmerzen bei schlechtem Licht oder wenn ich schlecht sehe. Das sind sicher nichtmal die allermodernsten Hightechlampen (dafür auch nicht die allerteuersten ;-) ) aber wie gesagt vom Licht her finde ich die sehr gut. Nun habe ich natürlich nicht so hohe Ansprüche wie Du mit Deiner Malerei. Da kommts ja auch drauf an, daß die Farben gut zu sehen sind usw. . Das Licht unserer Lampen ist beim Einschalten bereits gut hell, hat aber einen ganz leichten Rosastich, der nach 1-2 Minuten verschwindet. Ich kann nur empfehlen, vielleicht mal eine LED Birne zu kaufen und auszuprobieren.
Soweit mal die Praktische Seite.
Das andere ist natürlich diese Einflussnahme der Industrie auf politische Entscheidungen, die Du angesprochen hast und daß es eben oft nicht um die bestmögliche Lösung für uns alle geht, sondern um die Wahrung der Interessen einiger Weniger. Und insofern darf man das Glühbirnenverbot sicher als bedenklich einstufen, weil das eine völlig verfehlte Maßnahme ist. Das ist ganz ähnlich wie bei der Einführung dieses E10 Benzins. Etwas von zweifelhaftem Nutzen wird als großer umweltpolitischer Fortschritt verkauft und alle müssen zwangsweise mitmachen, anstatt daß der Autoindustrie endlich mal Feuer unterm Hintern gemacht wird, damit sie von der Weiterentwicklung antiquierter Spritschleudern auf die Entwicklung von sparsamen Modellen und moderneren Antriebsformen umsteigt. Wäre das schon vor 20 - 30 Jahren passiert, könnten Autos heute schon ganz anderes aussehen und bedeutend umweltfreundlicher unterwegs sein. Daß das Öl immer weniger wird ist ja nun auch keine Information, die erst gestern völlig überraschend vom Himmel gefallen ist. Tja...
Ich schweife wieder ab und labere einen von der Pferdelasagne... *ggg*..
Ich male ja auch im Winter, und da ist das Tageslicht ja nur in einem sehr kurzen Zeitfenster vorhanden bzw. selbst am Tag recht mies und bleiern, wenn es bewölkt ist. Dafür brauche ich dann Lampenlicht, aber ich hab da schon immer Probleme bemerkt, wenn da Spektren fehlen, gerade im Warmbereich. Also mit Energiesparlampen könnte ich jetzt wirklich nicht malen, das kann ich komplett vergessen, da werden bestimmte Farben einfach mal komplett geschluckt. Ich bin ebenfalls sehr empfindlich, was Licht angeht, und zu viel Blau-Grün-Anteil verursacht bei mir Kopfschmerzen. Wahrscheinlich durch die Anstrengung, etwas gut erkennen zu wollen.
LED werde ich im Auge behalten, da wird mir über kurz oder lang nichts anderes übrig bleiben (leider), aber noch gibt es Glühlampen zu kaufen, und ich habe mich eingedeckt bzw. sorge noch immer ein wenig vor. ;-)
Zumal ich ein interessantes Phänomen in meinen Räumen bemerke. In meinen Räumen gehen Glühlampen irgendwie nie kaputt. Ich weiß nicht, woran das liegt, das war schon immer so. Die halten ewig, so daß ich da sowieso ziemlich sparsam bin, was den Wechsel angeht *ggg* Meine Glühlampen sind jetzt drin, seit ich ins Haus gezogen bin. Das war vor 13 Jahren.
In anderen Bereichen gehen sie aber schon kaputt. Also jetzt keine intelligente Erklärung von mir erwarten, ich habe keine XD
Ach so, und hab ich Dir nicht verboten, dauernd Fertigfutter im Supermarkt einzukaufen? Also echt, also neeee! *ggg* Aber immerhin kann man sich so den Traum vom eigenen Pferd erfüllen - so man denn diesen Kram ißt. Hihi.
Da hast Du Glück, daß bei Dir die Glühlampen so lange halten. Bis Deine Vorräte verbraucht sind, kannst Du Dich getrost zurücklehnen und warten bis die Entwicklung von Leutmitteln weit genug vorangeschritten ist, daß sie zum bezahlbaren Preis auch Deinen Malbedürfnissen gerecht werden.
Im alten Haus sind bei uns die Glühbirnen immer sehr schnell kaputtgegangen, genauso wie die wenigen Energiesparlampen, die wir dort ausprobiert haben. Mag dran liegen, daß die Elektrik, obwohl Neubau, irgendwie Murks war da. Ich bin froh, daß wir dafür keine Verantwortung mehr haben.
Ich habe hier auch eine Lampe im Haus, da ist die Fassung wahrscheinlich nicht mehr so dolle. Da gehen Glühlampen auch schnell kaputt. Das liegt wirklich oft an der Elektrik usw.
Aber wie Du schon sagtest, Energiesparlampen halten nicht wirklich so lange, wie angegeben. Es müssen im Test nur die Hälfte der Lampen noch brennen, damit ihnen diese lange Lebensdauer bescheinigt wird.
Ist eben so, als würde in der Hälfte der Fertiglasagne Pferd sein, deshalb ist alle Lasagne pferdefrei. Die Logik braucht man nicht verstehen. Aber mit Logik hat das auch gar nichts zu tun.
o_O
Wann hast Du mal wieder Zeit zu telefonieren? Hihi.