Ein paar Hühner für zwischendurch
Madame Pompadour:


Und Monsieur Poirot:


Zuerst fanden sie die Kamera wieder schwer verdächtig. Aber als ich meine Hand etwas um das Objektiv herum legte (natürlich ohne meine Griffel vor der Linse zu haben), waren sie dann ganz entspannt, und ich konnte einige wirklich tolle Fotos schießen. Die anderen Damen waren mal wieder sonstwo zugange. Sprich: in einer Thujadreiergruppe (ich mag Thuja nicht, die habe ich aber mal geschenkt bekommen, und in Gruppen können sie durchaus reizvoll sein), denn dort ist es schön lauschig, und man kann herumscharren und sich freuen. Madame und Monsieur sind äußerst zahm, die zahmsten von allen. Sie lungern immer in meiner Nähe herum, gucken, was ich herumbuddle und zupfen an meinen Klamotten. Madame bewundert täglich mein modisches Aussehen und meinen Schmuck. Einen besonderen Narren hat sie an den Knöpfen meiner Jacke gefressen. Die muß sie dauernd befummeln. XD


Und Monsieur Poirot:


Zuerst fanden sie die Kamera wieder schwer verdächtig. Aber als ich meine Hand etwas um das Objektiv herum legte (natürlich ohne meine Griffel vor der Linse zu haben), waren sie dann ganz entspannt, und ich konnte einige wirklich tolle Fotos schießen. Die anderen Damen waren mal wieder sonstwo zugange. Sprich: in einer Thujadreiergruppe (ich mag Thuja nicht, die habe ich aber mal geschenkt bekommen, und in Gruppen können sie durchaus reizvoll sein), denn dort ist es schön lauschig, und man kann herumscharren und sich freuen. Madame und Monsieur sind äußerst zahm, die zahmsten von allen. Sie lungern immer in meiner Nähe herum, gucken, was ich herumbuddle und zupfen an meinen Klamotten. Madame bewundert täglich mein modisches Aussehen und meinen Schmuck. Einen besonderen Narren hat sie an den Knöpfen meiner Jacke gefressen. Die muß sie dauernd befummeln. XD
Lu Ping - 14. Okt, 15:22
Diese Gefiederzeichnung, - auch bei den Mädels, - sehr apart!
Och Thujen, inflationär gepflanzt (wie fast überall) find ich die auch blöd, aber vereinzelt haben die schon ihren Reiz. Wir haben ja auch eine riesengroße alte Thuja im Garten, direkt neben dem Teich. Die isz schön. Und Vögel stehen voll drauf, weil sie dadrin so geschützt und ungestört nisten können.
Und Monsieur hat sich dann natürlich nicht ohne Grund so in Positur gestellt. Nachdem das mit der Kamera OK war, wollte er natürlich auch in voller Pracht bewundert werden. Er stand ewig so herum, drehte sich mal ab und zu. Seine Frisur finde ich auch extrem schick. Und die Farben sowieso. Dieses tiefe Kastanienbraun-Rot auf dem Rücken. Das glänzt immer wie verrückt. Dazu diese orangen Halskrausefedern. Boah. Wenn dann noch der Schweif vollständig ausgebildet ist ... ob sich da noch eine Henne einkriegt. Er balzt ja schon mächtig, aber die Damen tun noch sehr desinteressiert.
Vor Jahren habe ich so eine Thujengruppe mal im Garten eines Hauses gesehen, das ich sehr interessant fand. Das Haus ist es nicht geworden aus diversen Gründen, aber diese Gruppe hat mich sehr fasziniert. Es hatte so etwas melancholisches, zumal es November war mit einem spektaklulären Sonnenuntergang. Das kann einen schon beeindrucken. Ich hätte mir aber trotzdem keine Thuja gekauft, aber siehe da, wenn man die schon aufs Auge gedrückt bekommt, kann man ja mal doch diese Gruppe machen. Drei Stück beieinander, fertig. Sieht gut aus. Und mitten darin wächst seit Jahren ein Ahorn. Woher auch immer der kommt. Das sieht auch echt toll aus. Drum herum noch ein Farn, alles umgeben von den Buchsbäumen und Rosen im Ahnenhain. Fertig ist das Ensemble. :-) Wenn eine Thuja wachsen kann, ohne dauernd als Hecke versaut oder mit der Heckenschere verschnippelt zu werden, dann können das beeindruckende Bäume werden. Als Grundstücksbegrenzung gehören sie verboten *find*
Vielleicht haben Vögel mal einen Ahornsamen zwischen den Thujen fallen lassen. Direkt an unserer Thija wächst eine Minieiche und eine kleine Wildkirsche.
Das funktioniert wohl nach dem Pronzip "Benjes-Hecke", - kennst Du das?:
Man legt einfach im Gelände einen dichten Streifen aus abgeschnittenem Gestrüpp aus und wartet ab. Das Gestrüpp dient als Unterschlupf für Vögel, die dort mit ihrem Kot alle möglichen Samen abladen dann wächst die Hecke von selbst. Hab ich mal von gelesen, aber noch nie selbst ausprobiert. Ist wohl auch eher was für sehr weitläufiges Gelände und man muss natürlich auch erstmal soviel Gestrüpp zusammenkriegen, was ständig erneuert wird, weil das auch mit der Zeit arg in sich zusammenfällt. Und man braucht sicher viel Geduld. Es ist nicht gerade der schnellste Weg zu einer Hecke.
Benjes Hecke sagt mir gerade nicht wirklich was. Ich mußte spontan an diese Art Begrenzung denken, in der zwischen den Pfählen Strauchschnitt ect. gestapelt wird, weil das als Unterschlupf für die Vögel gut ist. Ist das dasselbe oder nur dasgleiche mit ähnlichem Ausgangspunkt? XD
Wär mir sicher in der Tat zu langwierig, obwohl das bestimmt reizvoll ist, weil man ja nicht weiß, was letztlich dabei rauskommt. Zumal man auch gleich eine nette Begrenzung hat, wenn man das hoch genug stapelt. Also statt des normalen Zauns. Aber wie das so ist, man hat natürlich wieder einmal ganz eigene Vorstellungen, was für eine Hecke das werden soll und pflanzt sich selbst diverse Wildrosen- und andere -sträucher an. Und schon ist das Projekt hinfällig.
Was Geäst und so betrifft, könnte ich da sicher immer wieder neu stapeln. Das merkt man dann schon an einem so großen Garten, wieviel immer wieder anfällt.
Von diesem Ahorn jedenfalls, der da in der Thuja wächst, gibt es hier gar nicht so viele. Spitzahorn? Glaube, so heißt der. Ich kenne hier nur ein, zwei Bäume. Ansonsten gibt´s hier eher ein paar Pappeln, Eichen und auch Eschen. Dazwischen immer eine andere Art Ahorn. Aber ich mag den Baum, weil die Blätter im Herbst immer so schön leuchtend gelb-rot-oliv sind. *schwelgs*