Das hab ich heute mal wieder online befragt. Hab ja immer mal wieder ein Lieblingsorakel, und mit dem momentanen hab ich gerade ne super Verbindung.
Kann ich mir selbst vertrauen in der und der Sache, blabla, schwubbel, paff? (war natürlich ne richtige Frage, aber das ist ja persönlich, von daher schreib ich da nix zu)
Das Orakel fragte: Vertraust Du Dir selbst?
Und noch ein schöner Text. Ja, paßt mal wieder wie die Faust aufs Auge. Und sowas passiert mir da momentan ständig. Toll. Als würde ich mit jemand bestimmten reden, der direkt vor mir sitzt. Es kommt immer mit ner Antwort, die einen Teil meiner Frage beinhaltet. Und ich schreib da nix auf oder so, sondern frage nur gedanklich, versteht sich. Sehr interessant.
noise: schmetternde Nachtigall
Obwohl ich schon einen neuen Keilrahmen auf meiner Staffelei stehen habe (sogar mit Skizze drauf), komme ich gerade nicht dazu, das Bild endlich zu beginnen.
Ich experimentiere nämlich gerade mit Grundierungen. Da ich meine Keilrahmen selber baue und mit Leinen beziehe, ist das ein wichtiger Schritt vor dem Malen. Mein Gesso ist fast alle (notfalls hätte ich aber darauf noch zurückgreifen können), und da fand ich das ne gute Gelegenheit mich mal dieser alten Technik hinzugeben.
Gestern und vorgestern habe ich Hasenleim gekocht (na ja, nicht wirklich gekocht selbstverständlich, das wäre schlecht), und schon mal mein halbes Dutzend etwas riesige und auch kleinere Leinwände damit bestrichen. Dann noch mal. Da hatte ich schon etwas Kreide mit drin, aber als Grundierung zu wenig für mein Empfinden.
Also hab ich noch etwas recherchiert und bin auf ein altes Rezept gestoßen, das mir beim Durchlesen gut gefallen hat. Hab ich heute also auch probiert. Hab allerdings kein Bleiweiß genommen *schauder*, sondern Kreide und ein wenig Pigment.
Ich hab somit in meiner Alchemistenküche rumhantiert, gerührt, zugegeben, heiß gemacht, zusammengegossen usw. Das Ergebnis sah ungemein lecker aus. Ich habs dann auf die Leinwände verstrichen, und ich muß sagen, es sieht schon mal ziemlich gut aus. Kaum noch Gewebelöcher offen, durch die sich die Ölfarbe beim Malen drückt. Ein zarter Ton, kein blendendes Weiß, was sehr schön aussieht. Die Leinwände sind sogar nach mehrmaligem Rübergehen schön gespannt. Bei meiner gekauften Grundierung hingen sie ab der zweiten Schicht immer etwas durch, nachdem die erste sie gespannt hat. Morgen werde ich nochmal was zusammenrühren und ein weiteres Mal rübergehen, dann müßte das OK sein. Hab noch etwas Hasenleim übrig, die restliche Mixtur muß ich dann noch mal machen. Hach. Hat mich bisher überzeugt. Mache ich vielleicht jetzt immer so. Mal schauen, wie es sich beim Malen verhält. Also ob da was abfärbt, durchläßt oder was auch immer.
Dauert zwar sehr viel länger, als wenn ich das fertige Zeug nehme, ist aber auch mit mehr Liebe gemacht und meinen Bedürfnissen angepaßt ...
hat mir eine Libelle ihre Flügel geschenkt.
Nein, ich habe sie ihr nicht ausgerissen, das könnte ich nie tun. Ich liebe Libellen. Sie wurden mir präsentiert, alle vier, lagen gut sichtbar vor mir herum.
noise: "My December" Linkin Park
Diesen Beitrag habe ich am Vortag erstellt. Da aber eine gewisse
Drachenfrau erst am 09., also am Erscheinungsdatum dieses Eintrags, hier bei mir erscheint, mußte ich ein wenig zeittricksen. Soll sie immerhin nicht vorher sehen. Und die ist doch so neugierig, daß die das bestimmt schon wieder entdeckt hätte *Bescheid weiß*
Hach, da kann ich gleich mal loswerden, daß ich mich soooooooo auf die Klööööne freue :-)))))
Aber hier nun eine kleine zwischen-den-Bildern-die trocknen-müssen-Bastelei:
Wie der Titel schon sagt, es sind Holzaugen. Mit Acryl liebevoll bemalt in mehreren Anstrichen und mehrmals lackiert. Und die tolle Haltevorrichtung nicht zu vergessen, damit das alles ganz entspannt vonstatten geht ... die ist hier aber nicht zu sehen, da ist sie schon ab. XD
P.S. weiß eigentlich jemand, ob man hier Bilder, die man hochgeladen hat, auch wieder löschen kann?
So, wieder ein neues Bild. Hab Dolly und das hier parallel gemalt, deshalb so schnell Nachschub:
Pekingente
80 x 60 cm
Öl auf Leinen
Pekingente ist übrigens sehr lecker. Und es wird nur die knusprige Haut gegessen, der Rest wird für andere Menüs verwendet. Aber egal, jedenfalls sah ich diese netten Enten hängen. Hatte irgendwie was Morbides an sich.
In China wird man als Gast ja rundum verwöhnt, und so wird auch in Hotels an alles gedacht. Alle ... Sinne sollen sozusagen zum Zuge gekommen bzw. wenn man das vorhat ... wie auch immer.
Ich kann jetzt nicht mehr schreiben, weil ich dringend raus in die Sonne muß.
Gerade fertig geworden, sofort fotografiert und hochgeladen. Noch absolut feucht:

Dolly
Öl, Eitempera und Acryl auf Leinen
60 x 45 cm
Das Craquelé ist auf dem Bild leider nicht zu erkennen.
Wieder mal ein kleines Wortspiel. Im anderen Blog hab ich bißchen was dazu geschrieben *zu faul ist, sich zu wiederholen* Also wer den kennt, kann ja dort glotzen gehen. :-D
Und sie gehört nicht in die Chinaesk-reihe, auch wenn sie einen chinesisch angehauchten Hut aufhat. Ach ja, und diese Augen am Hut, die man sonst immer in der Türkei sieht, sind auch chinesisch. Im Konfuziustempel in Beijing sind sie bspw. zu finden.
*Hunger hat*
*davonwank*
Ich hab für mich ja jetzt Rockantenne entdeckt. Ich dachte immer, warum gibt es keinen Sender, der mal schönen Metal, Hardrock, Rock spielt. Ja, gibt es doch. Und ich bin ganz hin und wech. Iron Maiden, Metallica, Jet und, und, und ...
Gibts leider nur über Satelliten, von daher hab ich im Auto nix davon *seufz* Aber egal, so lange ich mich ansonsten volldröhnen lassen kann. *schwelg* Und die bayerischen Lokalnachrichten darf man auch nicht so in den Hörgang eindringen lassen ...
Mir ging dieses herkömmliche Gedudel auf anderen Sendern mehr und mehr auf den Geist. Immer diese dünnen Stimmchen und unmelodiösen Sanges- und Instrumentenverstümmelungen. Nääää.
*gleich rockantennenlos zu einem Treffen davondüs*
meiner Lieblingsreligionswissenschaftlerin. Hab Sonnabend an Dich gedacht, aber da es ja streng geheim war ... *nix verraten hat* Nun hast Du das Geheimnis offiziell entgeheimt, so daß ich mal kurz im Blog war andeuten konnte *ggg*
Desweiteren und weniger spektakulär ... ich habe vorhin "The Professionals" auf Deutsch geglotzt. Hmm ja ... also ich weiß nicht. Die dummen Sprüche hielten sich sogar mal in Grenzen in der Übersetzung. Aber insgesamt hatten Gespräche den Elan eines plauschigen Zusammensitzens beim Nachmittagstee. Im Original geht da weit mehr die Post ab, so daß ich meistens mit in die Armlehne gekrallten Fingern dasaß, weils so spannend war. Interessant, wie man Spannung durch lahmes Labern abbauen kann, daß die doch insgesamt actionreiche Handlung schwer darunter leidet *grübels* Die Folge hatte die sinnige deutsche Übersetzung "Agentenfieber". Im Englischen ist es "Need To Know". Na jaaaa.
Aber eins muß ich zugeben ... da es sich um eine relativ undurchsichtige Folge gehandelt hat, war es das erste mal, daß ich allen Handlungssträngen folgen konnte *ggg* Aber immerhin verstehe ich auch keine Dialekte im Englischen, was es teilweise schwierig macht. Ich bin nicht in Liverpool aufgewachsen. Am besten verstehe ich immer noch Cowley, den ollen Schotten. Und so knuffig die Junx sind, das sind echt ein paar Nuschelbacken.
Und da komme ich zu den Stimmen. Die Synchronsprecher sind grauenhaft. Die haben da so hohe Fistelstimmen. Gerade Bodie hat in echt eine so wundervolle tiefe Stimme, die sowas von melodisch ist. In der Synchronisation konnte ich Bodie und Doyle kaum voneinander unterscheiden, wenn ich mal zwischendurch nicht hinguckte.
*seufz*
Fazit: Nur auf Englisch gucken. Auf Deutsch nur bei extremem Profisentzug mangels DVDs zu empfehlen *da noch mal ein Auge zudrücks* Aber dieser Mangelzustand muß umgehend behoben werden.
*DVDs streichel*